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Optimierte Netz-Steerte für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Garnelenfischerei in der Nordsee (CRANNET)

Wenn spezielle Netze - Baumkurren - Lebewesen vom Meeesboden oden aufscheuchen, verfangen sich nicht nur die begehrten Nordseekrabben. Bei dieser Fischerei bleibt viel unerwünschter Beifang in den Maschen. Das ist ökologisch nicht verträglich.

 

Die Nordseegarnelen-Fischerei mit Baumkurren wird allein in Deutschland von rund 200 Kuttern praktiziert und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor an der Küste Schleswig-Holsteins und Niedersachsens. Wie andere Fischereien, steht diese Fischerei - bedingt durch teilweise hohe Beifänge an kleinen Garnelen und kleinen Fischen - in der Kritik. Diese Diskussionen werden noch dadurch verstärkt, dass zu einem großen Teil im Nationalpark Wattenmeer gefischt wird. Entsprechend besteht Konsens darüber, dass die Rückwürfe verringert und die relativen Anteile an marktfähigen Garnelen im Fang verbessert werden sollten. Wissenschaftler des Thünen Instituts untersuchen im Projekt CRANNET systematisch die Selektion im Steert standardisierter Garnelennetze unter Einsatz verschiedener Maschenformen (T0, T90, Quadratmasche) und verschieden großer Maschenöffnungen.

Sie beobachten, wie sich die Fangzusammensetzung ändert: In welchem Spektrum liegen die Längen der Zielart Nordseegarnele, welche Arten finden sich im Beifang, insbesondere welche Jungfische? Sie werten dazu aus, was bei Forschungsfängen praktisch erprobt wurde, modellieren aber ergänzend die Größenselektion von Nordseegarnelen, um die Steertmaschen zu optimieren. Ihre Hypothese ist, dass die Garnelenbestände geschont werden, wenn es weniger Rückwürfe gibt. Die Mortalität verringert sich, die Tiere wachsen schneller; künftig könnte sogar mit höheren Fängen zu rechnen sein. Dies untersuchen wir anhand der gesammelten Daten und mittels eines Populationsmodells der Universität Hamburg. Die ökonomischen Effekte wollen wir ebenfalls wissenschaftlich untersuchen. Aus praktischen und theoretischen Selektionsergebnisse wollen wir eine Empfehlung für optoptimale Maschentyp-/Maschenöffnungs-Kombinationen gewinnen - für eine nachhaltige und dennoch ökonomisch effiziente Fischerei.

Das Projekt CRANNET ist ein Verbundprojekt der Thünen-Institute für Seefischerei und für Ostseefischerei sowie dem Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg.

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Fischzeit

18. März - 2. April 15. Wismarer Heringstage www.heringstage-wismar.de/

1. - 8. April Heringstage im Fischmarkt www.rostocker-fischmarkt.de

 25. - 27. April Seafood Expo Global www.seafoodexpo.com/global/

25. - 28. Mai Emder Matjestage www.emden-touristik.de

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